Hg. von Günter Vallaster

2016

Ilse Kilic und Günter Vallaster (Hg.): fritzfest. festschrift für fritz widhalm.

cover fritzfest

ISBN 978-3-901015-66-3, € 12,-

Es gratulieren: Ruth Aspöck, Armin Baumgartner, Susa Binder, August Bisinger, Marietta Böning, Brandstifter & Tanja Roolfs, Patricia Brooks, Lukas Cejpek, Marc Degens, Sabine Dengscherz, Stephan Eibel, elffriede.aufzeichnensysteme, Christian Futscher, Petra Ganglbauer, Sabine Gruber, Alice Harmer, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Michaela Hinterleitner, Christine Huber, Dirk Huelstrunk, Gerhard Jaschke, Jonopono & Irma, jopa jotakin, Günther Kaip, Juliana V. Kaminskaja, Adrian Kasnitz, Ilse Kilic, Ralph Klever, Erich Klinger, Si.Si. Klocker, Andrea Knabl, Magdalena Knapp-Menzel, Margret Kreidl, Stefan Krist, Erika Kronabitter, Rudolf Lasselsberger, Andi Leikauf, Gregor M. Lepka, melamar, Wolfgang Müller, Christa Nebenführ, Gerald Nigl, Thomas Northoff, jörg piringer, Astrid Poier Bernhard, Werner Schandor, Nikolaus Scheibner, Eva Scheufler, Gerda und Helmut Schill, Helmuth Schönauer, Birgit Schwaner, Waltraud Seidlhofer, Karin Spielhofer, Enno Stahl, Stefan Stürzer (Stizz Werk) & Nadine Abado, united queendoms, Günter Vallaster, Daniel Wisser, Erich Wolfesberger, Andrea Zámbori, Silvia Zandomeneghi, Jörg Zemmler, Harald Sack Ziegler.

Cover: Günter Vallaster (in Anlehnung an das Cover des Albums „Bolan Boogie“ von T.Rex)

Günter Vallaster (Hg.): räume für notizen | rooms for notes | jegyzetterek | espacios para notas | plass for notater | простор для записей | ノートのための余白

cover wechselstrom räume für notizen | rooms for notes | jegyzetterek | espacios para notas | plass for notater | простор для записей | ノートのための余白

(= raum für notizen 10). ISBN 978-3-901015-65-6, € 20,-

Visuelle, digitale & transmediale Poesie. Festivaldokumentation 2014 & 2016. Mit Beiträgen von Tomomi Adachi, elffriede.aufzeichnensysteme, Brigitta Falkner, Bartolomé Ferrando, Alexandr Gornon, Christine Huber / Michael Fischer, Cecilie Bjørgås Jordheim / Stine Janvin Motland / Maximilian Ölz, Juliana V. Kaminskaja, Ilse Kilic, Barbara Köhler, Nick Montfort, jörg piringer, Gregor Pokorny, Dieter Sperl, Kinga Tóth, united queendoms, Günter Vallaster, wechselstrom (Renate Pittroff und Christoph Theiler), herbert j. wimmer, Andrea Zámbori.

Cover: wechselstrom (Renate Pittroff und Christoph Theiler)

2015

Günter Vallaster (Hg.): bewegte sprache / language in motion

bewegte sprache language in motion cover seth weiner

(=raum für notizen 9). ISBN 978-3-901015-64-9. € 15,-
Lyrik, Prosa, Grafik, Sound- und visuelle Poesie von den Mitwirkenden der transmedialen Literaturveranstaltung „bewegte sprache”, die mit freundlicher Unterstützung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Wien im Amerlinghaus, werkzeugH und Literaturhaus stattfand, sowie von einigen special guests. Mit Beiträgen von Christian „Yeti“ Beirer, Marietta Böning, Brandstifter, Helwig Brunner, Jelena Dabic, Gerhild Ebel, elffriede.aufzeichnensysteme, Peter Enzinger, Brigitta Falkner, Michael Fischer/Bernhard Garnicnig, Petra Ganglbauer, Harald Gsaller, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Regina Hilber, Christine Huber/Elli Schnitzer, Dirk Huelstrunk, Gerhard Jaschke, jopa jotakin, Mark Kanak, Adrian Kasnitz, Christian Katt, Ilse Kilic/Fritz Widhalm, Magdalena Knapp-Menzel, Erika Kronabitter, Manuela Kurt, Gerald Nigl, jörg piringer, Renate Pittroff, Helga Pregesbauer, Sophie Reyer, Gabriele Rökl, Roza Rueb, Birgit Schwaner, Ingo Springenschmid, Petra Johanna Sturm, Christoph Theiler, Neil Y. Tresher (Thierry Elsen), Liesl Ujvary, united queendoms, Günter Vallaster, Achim Wagner, Daniel Wisser, Andrea Zámbori, Jörg Zemmler.

Cover: Seth Weiner

jopa jotakin: für die fisch. mit bildern von Andrea Knabl und Kala Haisee

jopa jotakin coverISBN 978-3-901015-63-2. € 12,-

frische fischlyrik ohne hand und fuß, aber mit schuppen und flossen.
eine kiemästhetische schwärmerei für große und kleine fische mit mal mehr und mal
weniger worten, mit bildern und fotos.

Ilse Kilic und Fritz Widhalm: Und wieder vergisst der Tag dann die Nacht – Des Verwicklungsromans neunter Teil

verwicklung 9 kilic widhalmISBN 978-3-901015-60-1. € 12,-

2014

Andrea Zámbori: Herzbau

Cover Andrea Zámbori Herzbau

40 S. – 18 x 18 cm

ISBN 978-3-901015-59-5

€ 10,-

„Das Buch als Kontaktaufnahme, als Verständigungsmittel, als Angebot für eine Korrespondenz: so ist der vorliegende, trefflich bildnerisch umgesetzte Band Andrea Zámboris zu verstehen. Er öffnet das Herz und eröffnet die Kommunikation mittels Wort und Bild!

Eine literarisch und künstlerisch umgesetzte Form jener kleinen Büchlein, die wir gerne auf dem Nachtkästchen liegen haben, ist das – ein Wegbegleiter!
Das vorliegende Buch steckt voll liebevoller Aufforderungen: „spring eventuell in einen großen sockenberg hinein.“

Von Günter Vallaster, dem Verleger des Bandes, wissen wir, dass er immer wieder Motive verschiedenster Publikationen aufgreift und vernetzt: der Sockenberg in realiter war Gegenstand einer Lesung, die Blätter des Zeitbaums, ein weiteres Motiv, finden sich auf einer Einladung!

Ein schönes Buch!“

Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

„Ein schmales Werk kann durchaus groß werden, wenn es elegant die diversen Gattungen anspricht und gleichzeitig umgeht.

Andrea Zámboris “Herzbau” ist vielleicht ein Ausstellungskatalog, ein Seelen-Manga, Vorlesebuch oder einfach ein Skizzenbuch für Erfindungen, die der Psyche gut tun.

Als Motto taucht die alles entscheidend Frage auf “Für wen schlägt dein Herz?”

Der erste Teil knüpft an Erinnerungen an Kinderbücher an, Begriffe wie Siebenmeilenstiefel oder der fragende Blick der Tiere lassen sich auflösen mit Bildern, von denen man oft zu einer irrwitzige Perspektive angeregt wird.

Die Bilder sind auf den ersten Blick harmlos und versöhnlich, doch dann regen sie doch zum Erzählen einer Geschichte an, die gerade nicht gezeichnet ist. So kocht jemand eine köstliche Suppe, aber die Haxen der Hühner ragen aus dem Topf. Wer kümmert sich da um das Wohl der Tiere? – Quasi als Einschulung für eine Beamtenkarriere wird empfohlen, sich die Möbel unter dem Aspekt von Relax und Ruhe anzusehen. “Manchmal schadet es nicht, sich gut auszuruhen!” – Eine Nähmaschine rattert jäh über die Skyline aus zerrissenen Wolken und löst regelmäßigen Regen aus.

In der Folge werden allerlei Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensgefühls vorgestellt. Die Füße in ein Wannenbad stellen, unverhohlen heftig in einen Sockenberg springen oder kurz am Lieblingsversteck vorbeischauen, ob die Welt vom Versteck aus betrachtet noch in Ordnung ist! – Diese Maßnahmen lassen sich zu jeder Zeit anstellen und zergliedern die Stunden in diverse wohlige Segmente.

Aber dann geht es darum, der Realität ins Auge zu sehen und Kontakt mit den Kanten der Umgebung aufzunehmen. “Bleib anspruchsvoll, hab keine Angst, tief in den Spiegel hineinzuschauen. Erhalte dir ein klares Bild!”

Die Schlussanregung hat das Zeug in sich, tatsächlich die Welt zu verändern. Lass deine Gefühle frei strömen, heißt es da und in der Brust steckt ein Zapfhahn, woraus das Herzenswasser der Lust in Bierform sprudelt.

Herzbau lässt sich natürlich als Kinderbuch lesen, bei dem sich die Geschichte aus Bild und Animiertext zusammenfügen. Das Manga über das Gefühl schlechthin ist freilich auch eine Abrechnung mit den esoterischen Parolen, die allenthalben ausgegeben werden, auf der Metaebene entsteht somit ein Wohlfühlprogramm für Ausgebrannte, die erst durch die Entlarvung der Sätze den Blick auf die Dinge frei kriegen.

Und die Wahrheit bedarf ständigen Nachjustierens und Korrigierens, erst wenn aus melancholisch “melonisch” geworden ist, passt die fleischige Scheibe mit ihren Kernen in den Sommertag. – Ein lustvolles Spiel mit Parolen und Halbwahrheiten.“

Helmuth Schönauer, biblio.at

Gerhard Jaschke: kopflinien kontakte

jaschke cover

ISBN 978-3-901015-58-8, € 10,-

Auf Grundlage der bislang vorgelegten Prosaarbeiten, von Kurt Neumann anlässlich der Präsentation des zweiten Weltbudenbandes („Abwesend anwesend. Anwesend abwesend. Noch mehr Weltbude“, Sonderzahl) in der Alten Schmiede als „Text-Suiten“ bezeichnet, Arbeit an einer durchgehend längeren Prosa (Arbeitstitel „Kurumba“, nach der kleinen Malediveninsel, auf der 1977 der bildende Künstler Palermo nach bis heute ungeklärten Ursachen dreiunddreißigjährig seinen Tod fand). Die Texte des vorliegenden Bandes zählen zu Vorarbeiten, die mit Momentaufnahmen korrespondieren.

Günter Vallaster (Hg.): Räume für Notizen

cover räume für notizen andrea zámbori

(= raum für notizen 8).

132 S. – 21,0 x 14,8 cm

ISBN 978-3-901015-57-1

2. Aufl., € 20,-

Künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zur visuellen, digitalen und transmedialen Poesie sowie zum Paragramm von Tomomi Adachi, Derek Beaulieu, Christian „Yeti” Beirer, Helwig Brunner, Natalia Fedorova, Jozsef Fekete (Jofo), Heike Fiedler, Tim Gaze, Thomas Havlik, Zuzana Husárová, Cecilie Bjørgås Jordheim, Juliana V. Kaminskaja, Ilse Kilic, Richard Kitta, Barbara Köhler, Erika Kronabitter, Ulrich Nausner, Jürgen O. Olbrich, Leszek Onak, jörg piringer, Renate Pittroff, Lukasz Podgórni, Amitesh Shrivastava, Shin Tanabe, Christoph Theiler, Andrew Topel, Günter Vallaster, Seth Weiner, Fritz Widhalm, Weertje Willms, herbert j. wimmer, Andrea Zámbori, Jörg Zemmler.

Cover: Andrea Zámbori

“Alles in allem besticht Räume für Notizen mit Vielseitigkeit, mit einer tatsächlich beeindruckenden Bandbreite an unterschiedlichsten Kunstformen und Essays und es bleibt nur zu sagen: Mehr davon bitte.” Lydia Haider, Literaturhaus Wien

2013

Ilse Kilic und Fritz Widhalm: Auf und ab, trab trab trab – Des Verwicklungsromans achter Teil

ISBN 978-3-901015-56-4

€ 12,-

“Die echte Lebensgeschichte von Helden ist zeitlos wie die Literaturgeschichte, weshalb sie zwar in aufregende Abenteuer verpackt, sonst aber als Kontinuum präsentiert werden muss.
Ilse Kilic und Fritz Widhalm schicken nun schon zum achten Mal ihre Doubles und Protagonisten Jana und Naz in die Literaturgeschichte. Das Erzählgeheimnis besteht dabei darin, dass die Gegenwart anhand einer Zeitspiegelung einer vergangenen Epoche über die pure Gegenwart hinaus verortet ist.”
Helmuth Schönauer, GEGENWARTSLITERATUR 2121

2012

a global visuage. cover jörg piringer

Jörg Piringer und Günter Vallaster (Ed.): A Global Visuage

(= raum für notizen 7). ISBN 978-3-901015-54-0, ca. € 16,-

85 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Weltgegenden entfalten einen visuell- und digital-poetischen Blick auf den Globus. Mit Beiträgen von Fernando Aguiar, Reed Altemus, Josef Bauer, Derek Beaulieu, Katja Beran, Armando Bertollo, Simon Biggs, Sergej Birjukov, Friedrich W. Block, Mila Blont, Philippe Boisnard, Brandstifter, J. R. Carpenter, John Cayley, Gerhild Ebel, elffriede.i.a., Bartolome Ferrando, Heike Fiedler, Luc Fierens, Christian Futscher, Hortense Gauthier, Harald Gsaller, Rozalie Hirs, Max Höfler, Jochen Höller, Christine Huber, Peter Huckauf, Dirk HuelsTrunk, Zuzana Husárová, Geof Huth, Gerhard Jaschke, Jhave, Ragnhildur Jóhanns, Cecilie Bjørgås Jordheim, Eduardo Kac, Michael Kargl, Christian Katt, Angelika Kaufmann, Ilse Kilic, Anatol Knotek, Boris Konstriktor, Márton Koppány, Sergej Kovalskij, Erika Kronabitter, Jason Lewis, Frank Milautzcki, Nick Montfort, Gertrude Moser-Wagner, Marcus Neustetter, Leszek Onak, Ottar Ormstad, Loss Pequeño Glazier, jörg piringer, Renate Pittroff, Łukasz Podgórni, Hannah Rath, a rawlings, Cia Rinne, Roza Rueb, Natascha Schalina/Andrej Stroganow, Valeri Scherstjanoi, Uwe Schloen, Helmut Schranz, Angelika Schröder,  Veronika Schubert, Hannah Sideris, Hartmut Sörgel, Dieter Sperl, Petra Johanna Sturm, Daniel Temkin, Christoph Theiler, Eugenio Tisselli, Liesl Ujvary, united queendoms, Lawrence Upton, Günter Vallaster, Ted Warnell, Helen White, Fritz Widhalm, Daniel Wisser, Andrea Zámbori, Eric Zboya und Ottfried Zielke.

Die Reise zum Plafond Cover von Günter Vallaster

Günter Vallaster: Die Reise zum Plafond – in 11 Visus.

Visuell-poetische Variationen anlässlich des Festivals SCHAGADAM MAGADAM, organisiert von Juliana V. Kaminskaja und Weertje Willms im Alten Wiehrebahnhof in Freiburg im Breisgau am 30. Juni 2012.

Limitierte Aufl. 44 St. ISBN 978-3-901015-55-7, € 22,-

Petra Johanna Sturm: Gummitwist. Bewegte Sprüche

Mit Grafiken. ISBN 978-3-901015-44-1, ca. € 11,-
Gummitwist: Bewegte Sprüche. Cover und Text: Petra Johanna Sturm
Text und Cover: Petra Johanna Sturm

2011

Petra Johanna Sturm: Spielzeugwörter

ISBN 978-3-901015-53-3, € 4,80

Beitrag zur visuell-poetischen Psychopathologie des Alltagslebens. Genre: echte Spielzeugwörter. Charakter: klein und harmlos.

„Wörter als Spielzeug für visuell poetisch Interessierte und jene, die ihr inneres Kind pflegen möchten!
In Art eines Pixi-Buchs. Originell, knallbunt und ohne Altersempfehlung! Weihnachtstipp!“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

Günter Vallaster (Hg.): Paragramme. Ein Sammelband.

(= raum für notizen 6). ISBN 978-3-901015-47-2. € 16,-

Das Paragramm macht beispielsweise aus einem “Haus” eine “Maus”, aber auch einen “Halm”. Bereits in der Antike nachweisbar, bekam der fröhliche Buchstabenaustausch in der frühen Neuzeit einen Namen und erlebt gegenwärtig eine Blütezeit, ohne dass sein Name allzu bekannt wäre. Es kann auf der Straße aufgelesen werden, findet sich in Auslagen und auf Plakaten, aber auch auf Wände gesprüht; es steht in der Zeitung, ist zu Gast in Funk und Fernsehen, postet sich durchs Internet, lässt Schüttelreime rütteln und begleitet manchen Liedtext. Eine große Rolle spielt es nicht zuletzt auch in der Literatur, vor allem in der sprachreflexiven, experimentellen, und es eignet sich hervorragend für kritische Brechungen und ironisierende Verschiebungen, vom Pastiche bis zur Persiflage. Im vorliegenden Sammelband wird die Form des Paragramms von 42 AutorInnen in Text und Bild ausgelotet. Mit Beiträgen von Armin Baumgartner, Katja Beran, Marietta Böning, Theo Breuer, Christoph Bruckner, Gerlinde File, Petra Ganglbauer, Florian Gantner, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Regina Hilber, Christine Huber, Peter Huckauf, Gerhard Jaschke, jopa, Mark Kanak, Christian Katt, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Richard Kostelanetz, Stefan Krist, Robert Krokowski, Manuela Kurt, Axel Kutsch, Peter Marwitz, Wilfried Öller, Helga Christina Pregesbauer, Sophie Reyer, Claudio Rodriguez Lanfranco, Gerhard Rühm, Angelika Schröder, Birgit Schwaner, Gunther Skreiner, Hartmut Sörgel, Lisa Spalt, Petra Johanna Sturm, United Queendoms, Günter Vallaster, Fritz Widhalm, Daniel Wisser, Irene Wondratsch und Andrea Zámbori.

„Die Edition ch setzt ihren programmatisch ausgerichteten Weg konsequent fort. Jüngstes Elaborat ist ein vielschichtiger, nuancenreicher Band, der alle Spiel-Arten von Paragrammen vorstellt und von AutorInnen jeglicher Generation poetisch mitgetragen wird.“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

„Das Buch aus dem Hause “edition ch” ist eine schöne Melange. Mal tiefsinnig, mal witzig, mal sehr direkt, mal eher hermetisch. Günter Vallasters Verdienst als Herausgeber ist es, eine Textsorte, die in ihrer Alltäglichkeit fast schon so unbeachtet ist, dass sie allzu leicht ignoriert wird, in eine Sammlung zwischen zwei Buchdeckel gepresst zu haben. Die Paragramme werden es ihm danken.“ Neil Y. Tresher (Thierry Elsen), derFreitag

„Nach der Lektüre dieser von Günter Vallaster herausgegebenen Anthologie sollte eines absolut klar sein: Paragramme können die Welt verändern! Durch sie werden Scheiben in Sekundenbruchteilen zu Trümmern, Schülerlotsen ohne Weiteres zu großen Philosophen, teure Suchtkrankheiten zu ebenso teuren Trendsportarten und eigentlich vertrauensvolle Sanitäter zu skrupellos mordenden Bestien à la Bimbo und Junior. Sogar das ganze Drama um Osama sowie dessen Verhaftung und Tötung hätte man sich sparen können, wären die betreffenden Kopfgeldjäger nur rechtzeitig auf die Idee gekommen, statt ihrer Waffen einfach ein mehr oder weniger subtiles Paragramm zu benutzen, um den einstmals gefürchtetsten Terroristen der Welt nicht nur unschädlich, sondern sogar zu einem Friedensnobelpreis- und Hoffnungsträger (zumindest eines großen Teils) der amerikanischen Bevölkerung zu machen …“ Simon Leitner, Literaturhaus Wien

Manuela Kurt: Figuren. Mit Fotografien von Michael Kurt.

ISBN 978-3-901015-48-9. € 10,-

32 Text-Figuren zwischen lyrischer Prosa und prosaischer Poesie, die als Spiegel wirken, durch den die Leserin, der Leser steigt, um den verborgenen Teil der Wirklichkeit zu erkunden. Themen wie Liebe, Heimat, Verlust, sich verlieren und wiederfinden tauchen auf. Dabei ist aber die Wirklichkeit nur scheinbar wirklich. Denn auf welcher Seite des Spiegels befinden wir uns eigentlich?

„Den Texten liegen Beobachtungen zugrunde, die nur aus der Stille, der Verlangsamung heraus entstehen können. So gesehen, sind diese Texte kleine Wegweiser im Lärmgetümmel unserer Gesellschaft. Sie zeigen auf, dass es sie doch gibt, die Anhaltemomente, dass der Außenblick zugleich ein Innenblick sein kann und diese Parallelqualität Facetten des Lebens aufzuzeigen imstande ist, die sonst verloren gingen.“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

„Obschon die Stimmung oft ernst und schwerfällig ist, betreibt Manuela Kurt keine Schwarzmalerei. Poetischen Klang hat zum Beispiel der Text „Winter“, der einem Liebesgedicht gleichkommt.

Die Szenenhaftigkeit der Texte im Dialog mit den Fotografien zeigt eines sehr deutlich: Die Autorin schreibt nicht nur, sie gestaltet. Man darf also gespannt sein, wohin das nächste Werk führt.“ Monika Maria Slunsky, Literaturhaus Wien

“Figuren erzählen oft durch die Art ihrer Aufstellung ihre jeweilige Geschichte. Manuela Kurt hat daher ihre Figuren zu Texten umgemodelt und sie auf ein Schachbrett gestellt.

Im Vorspann ist folglich ein riesiges Schachbrett zu sehen, auf dem die Figuren-Texte untereinander ihre Botschaften austauschen. So gibt es links oben am Text-Schachbrett neben dem Läufer und Springer Figuren, die sich Gitter, Winter Hunger, Vergessen oder Das Herz des Wanderers nennen. Quasi wie in einer Gebrauchsanweisung werden Funktion und Leistung der einzelnen Figurenteile beschrieben. Dabei zerfließen diese Bausteine zu einer Gedicht-artiger semantischen Masse.

“Illusionen // Weiße Kontinente. Ich bin nicht echt und meine Liebe ist es auch nicht. Ich lösche einen Freund und füge einen neuen hinzu. Und gestern kam die Nachricht von dir: Wer bist du?” (37)

Das lyrische Ich nimmt oft Wesenszüge dieser Figuren an, verändert diese aber durch eine neue Aufgabenstellung und schreibt die Figuren sozusagen durch Besessenheit um.

“Gitter // Ich falle durch meine eigenen Atemzüge in einen Schacht. Wie mich die Rolltreppen auffangen. Stahlgrau und eisern durch ein Gitter betrachtet. Das Rauschen der einfahrenden Züge. Von einem schwarzen Punkt zum nächsten. […] Und ich springe leicht wie ein Reh in den Wald aus Metallspitzen, die mich mit einem Geräusch brechen, das wie Glas klingt, wenn es auf den Boden fällt.” (7)

Manche dieser Figuren vernichten sich, andere pflanzen sich fort, wieder andere verwandeln sich in eine neue Figur. Letztendlich entsteht eine Poesie aus Spielzügen.

In dieses Spiel sind schließlich sieben Fotografien eingeflochten die aus dem Motivschatz von Paris entstammen. Seine-Kais, La Défense, Unterm Eiffelturm, Eiffelturm nennen sich die Bilder, die vor allem durch ihre ungewöhnliche Verzerrung des Maßstabs auffallen. In La Defense etwa, deren Ungetümhaftigkeit einst schon Peter Handke besungen hat, krabbeln zwei verlorene Tauben auf einer Freitreppe herum, die den Mammut-Zähnen zweier Bürotürme geopfert ist. Eine verhuzzelte Figur versucht zwischen Pollern der Beton-Schlinge zu entkommen, die um alle Lebewesen gelegt ist. Auch im Bild müssen die Figuren in erster Linie mit sich selbst zurechtzukommen, ausbrechen oder wenigstens den Bildrand erreichen, um daraus zu verschwinden.

“Figuren” sind ein interessantes Spiel mit Zuständen und Spielregeln, mit fixen Feldern und luftigen Fiktionen, mit Poesie und handfesten Gebrauchsanweisungen. Der Sinn der Texte erschließt sich im Spiel.” Helmuth Schönauer, biblio.at

Ilse Kilic und Fritz Widhalm: Alles, was lange währt, ist leise. Des Verwicklungsromans siebenter Teil.

ISBN 978-3-901015-50-2. € 12,-

„Die Methode des Erzählens ist unendlich wie ein Kartenspiel. Autorin und Autor sowie ihre beiden Kristallisationsfiguren Naz und Jana eröffnen ein Gespräch über verschiedene Ereignisse aus dem Bekanntenkreis und übertrumpfen einander wie bei einem Spiel mit dem jeweils noch hochrangigeren Erzählblatt. Dabei sind die Erinnerungen durchaus individuell und rudimentär, aber in diesem spielerischen Aufeinandertreffen der einzelnen Partikel ergibt sich ein schöner Kommentar zur jeweiligen Epoche.“ Helmuth Schönauer, Buchkultur

„Die 70er- und 80er-Jahre und ihre Erkenntnisse werden ohne jegliche Besserwisserei oder pädagogisch-politisch wertvolle Einfärbungen aus der Paarbeziehung heraus, aus vier Augen sozusagen, betrachtet. Vor allem die Sprache als gesprochene und gedachte Sprache ist symptomatisch für das locker aufgebaute Werk, das mit guten Comics – natürlich viel zu wenigen! – durchsetzt ist.“ Eva Riebler, etcetera

„Dieses Buch pulsiert, ist nah am Leben und dennoch ungewöhnlich, wie das Leben, die Sprache, die Literatur selbst.“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

2010

Coverbild und -konzept von Günter Vallaster

Günter Vallaster (Hg.): Ein Alphabet der Visuellen Poesie.

(= raum für notizen 5). ISBN 978-3-901015-46-5. € 16,-

57 AutorInnen wurden dazu eingeladen, einen Buchstaben nach Wahl visuellpoetisch umzusetzen.

Mit Beiträgen von Josef Bauer, Katja Beran, Michael Bloeck, Marietta Böning, Brandstifter, Theo Breuer, Gabriele Buch, Jelena Dabic, Gerhild Ebel, elffriede.interdisziplinäre.aufzeichnensysteme, Luc Fierens, Christian Futscher, Ulrich Gabriel, Petra Ganglbauer, Heinz Gappmayr, Harald Gsaller, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Ingrid Hoffmann, Christine Huber, Gerhard Jaschke, jopa, Günther Kaip, Christian Katt, Angelika Kaufmann, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Anatol Knotek, Franz Konter, Erika Kronabitter, Manuela Kurt, Axel Kutsch, Andreas Leikauf, Kerstin Lichtblau, Michael Mastrototaro, Gerald Kurdoğlu Nitsche, Jürgen O. Olbrich, Jörg Piringer, Helga Pregesbauer, Sophie Reyer, Roza Rueb, Nikolaus Scheibner, Valeri Scherstjanoi, Matthias Schönweger, Angelika Schröder, Hannah Sideris, Hartmut Sörgel, Lisa Spalt, Leopold Spoliti, Ingo Springenschmid, Petra Johanna Sturm, Sonja Tollinger, Liesl Ujvary, Günter Vallaster, Fritz Widhalm, Jörg Zemmler und Ottfried Zielke. Nachwort „Visuelle Poesie als Poesie der Schrift“ von Günter Vallaster. Lektorat: Judith Gröller.

„57 Autorinnen und Autoren, zumeist aus Österreich, beteiligten sich – mit je einer Arbeit (bzw. Seite) – an der von Günter Vallaster herausgegebenen Anthologie “Ein Alphabet der Visuellen Poesie”. Eine so hohe Anzahl Beitragender verspricht per se schon Abwechslung – sie garantiert aber keineswegs, was dieser schmale, broschierte Band, an beliebiger Stelle aufgeschlagen, seinen Lesern/Betrachtern bietet: eine anregende Fülle einander bereichernder “Blickwinkel aufs” und “Erkundungsversuche zum” Wesen der Buchstaben.“ Birgit Schwaner, Literaturhaus Wien

„Bedingung für die Teilnahme an dem Buch war, sich einen Buchstaben aus dem Alphabet auszusuchen und diesen zu bearbeiten. Einige der Arbeiten legen ihr Augenmerk auf den Bildcharakter, gleich eingangs Kerstin Lichtblau mit einem Bild, welches an eine Comic-Zeichnung erinnert und durch diverse assoziative Wörter, die mit dem Buchstaben A beginnen, ergänzt wird. Christian Katt wiederum schafft Analogieschlüsse zwischen dem Buchstaben O und Leuchtpunkten oder Blasen, die sich von der (untergehenden?) Erde absetzen. Einige der Arbeiten fordern das Auge auf, hin und her zu springen, um schließlich eine sinnhafte Geschichte, Information oder Nachricht zu erhalten. Petra Johanna Sturm etwa evoziert dies mittels ihrer Arbeit „eingepackt“, bei der es um den Buchstaben G geht. Aber auch Weglassungen (Poésie Spatiale, Raumpoesie) sind symptomatisch: Gerhard Jaschkes Arbeit, ebenfalls zum Buchstaben G lässt das Eigentliche ungesagt bzw. ungezeichnet. Josef Bauers Beitrag zu E (ein schweres, metallenes E, welches auf einem toten Vogel lastet bzw. diesen erdrückt hat), zeigt, wie weit gefasst Visuelle Poesie ist.“ Petra Ganglbauer, TEXT UND/ALS BILD – Interaktionen sprachlicher und bildlicher Zeichen anhand von sieben aktuellen Publikationen, in: Lichtungen 123/2010, S. 85-88, hier: S. 87

Coverbild und -konzept von Günter Vallaster

Juliana V. Kaminskaja und Günter Vallaster (Hg.in und Hg.): Ein Polylog der Visuellen Poesie.

(= raum für notizen 4). vergriffen.

Ein visuellpoetisches Kaleidoskop mit 20 Beiträgen zum Thema “Grenzüberschneidungen” von Dmitrij Avaliani, Tamara Bukovskaja, Volker Demuth, Klaus Peter Dencker, Alexandr Gornon, Christine Huber, Ilse Kilic, Boris Konstriktor, Sergej Kovalskij, Valerij Mischin, Asja Nemtschjonok, Elisabeth Netzkowa, Jörg Piringer, Roza Rueb, Pavel Schugurov, Petra Johanna Sturm, Leonid Tischkov, Liesl Ujvary, Günter Vallaster und Fritz Widhalm. Vorwort und Übersetzungen: Juliana V. Kaminskaja. Lektorat: Jelena Dabic.

2009

Ilse Kilic / Fritz Widhalm: Zeilen entlang der Zeit. Des Verwicklungsromans sechster Teil.

ISBN 978-3-901015-40-3. € 12,-

Mit Jana von Lysergsäurediäthylamid zur Atterseeüberquerung für Schwimmerinnen und Schwimmer von Weyregg nach Attersee. Mit Naz vom Glam zum Punk und von Niederösterreich nach Wien.

„Ilse Kilic und Fritz Widhalm erzählen fröhlich und lüstern vom Abenteuer Leben, dabei sind sie sehr freigiebig und überlassen die schönen Dinge meist den fiktionalen Doubles, während sie die schlimmen Dinge durchaus auf die eigene Erlebniskappe nehmen. Der Verwicklungsroman „Zeilen entlang der Zeit” erzählt mit satten Zeilen, dass man erzählen kann wie man will, die Zeit pfeift immer durch die Klusen der Ereignisse.“ Helmuth Schönauer, Lesen in Tirol

Günter Vallaster (Hg.): heterogen/ial. Visuelle Poesie.

(= raum für notizen 3). vergriffen.

Mit Beiträgen von Katja Beran, Mila Blont, Inge Böhm, Sonntraut Diwald, Eva-Maria Dörn, Erika Ferenczy, Brigitte Mölschl, RosaR und Hannah Sideris. Der Titel heterogen/ial ist von Mila Blont (Michaela Holler).

2008

Coverbild und -konzept von Marietta Böning

Marietta Böning: Die Umfäller. Absurdes Drama.

ISBN 978-3-901015-40-3. € 10,-

Ein Straßenmaler portraitiert Passanten auf kontingente Weise. Indem er sie auf der Straße „umfällt“, gibt er sie der Auslöschung preis. Mit seiner Umwelt manövriert er auch sich in eine Un-Existenz.

Coverbild und -konzept von Ilse Kilic

Ilse Kilic: Kuckuck! Kuckuck! 50 Bildtexte von Ach bis Zurück.

ISBN 978-3-901015-38-0. € 9,-

„Ilse Kilic´ Kuckuck ruft uns zum Wörterbaukasten mit Buchstabenpuzzles zum K(G)ucken, zum Mitsprechen und -singen.“ Eva Geber, AUF

Günter Vallaster: Hinter dem Buchstabenzaun.

Extended Versions. Mit Transformationen von Ilse Kilic und einem Vorwort von Fritz Widhalm.

ISBN 978-3-901015-41-0. € 9,-

„Nur sekundär ist “Hinter dem Buchstabenzaun” auch ein Ausdruck der Befindlichkeit und des Lebensgefühls eines (männlichen) Großstadtindividuums, seiner Sehnsüchte, seiner (Welt)wahrnehmung, auch seines Verlorenseins. In erster Linie ist es ein schönes Beispiel experimentellen Schreibens von heute, eines Schreibens mit, durch und für die Sprache. Ganz sicher ein gewitztes, fundiertes und anregendes Buch.“ Jelena Dabic, Literaturhaus Wien

2007

Coverbild von Elisabeth Wörndl

Petra Ganglbauer: Im Schonungslosen. Gedichte. Mit Photographien von Elisabeth Wörndl.

ISBN 978-3-901015-37-3. € 11,-

Gedichte über innere und äußere Emigration, Nicht-Zugehörigkeit, Entwurzelung und Fremdsein im Leben und in der Sprache, die als Spannungsbögen konzipiert sind und damit auch Lücken schaffen, die von der Leserin, vom Leser gefüllt werden können. Diese Pfeiler des ausgesparten Sprechens allerdings wirken scharfkantig, wie die Wolkenkratzerkulissen aus den Megastädten, die in Elisabeth Wörndls Fotoarbeiten in verdichteten Spiegelungen festgehalten sind.

„Ganglbauers Gedichte sind gleichermaßen formbewusst wie inhaltsbezogen, sie konstituieren sich ständig aus dem Zusammenspiel der beiden Ebenen. Gerade die ersten Texte des Bandes weisen eine hochartifizielle Struktur auf; die Autorin arbeitet souverän mit Assonanzen, Alliterationen, (Binnen)reimen, Homonymen und Wiederholungen und verleiht dem Gesagten Rhythmus oder Melodie.“ Jelena Dabic, Literaturhaus Wien

elffriede: seismograph. ein aufzeichnen-system.

ISBN 978-3-901015-36-6. € 11,-

elffriede:

das buch besteht im wesentlichen aus boden- und haltlosen behauptungen in bild- und textform, die gegeneinander antreten. rein zufällig haben sie die form eines buches angenommen. sie hätten auch in form von karotten herauskommen können.

der herausgeber der edition ch, günter vallaster:

einem seismographen gleich wird hier die welt, die das subjekt umspült, poetisch und graphisch mit dichten und vielschichtigen texten und zeichnungen festgehalten. das spektrum des registrierten reicht von ganz feinen vibrationen bis zu hohen wellengängen, bei denen ganze textblöcke in form von einschüben, einwürfen, richtlinien, hinweisen oder unterbrechungen mitgerissen werden. die texte korrespondieren mit zeichnungen, die dem bewussten und unbewussten augen machen: eine kompilation von textlichen und visuellen aufzeichnungen, gemorpht durch das elffriede-aufzeichnungssystem.

„Mit ihren originellen Wort/Bild-Texturen regt elffriede die Denk- und Fantasietätigkeit des Lesers an und dies wohl auf noch nicht da gewesene Weise.“ Marietta Böning, Literaturhaus Wien

„ja, dieses buch sei heiß empfohlen: es ist lustig, es ist traurig, man kann es überallhin mitnehmen und es wirkt.“ Ilse Kilic, AUF

„Es reagiert lapidar auf meist wenig erschütternde Dinge, die man trotzdem oft rein gar nicht versteht.“ Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

„Jedenfalls aber ist es elffriede-Welt und für dort gibt es kein Maß, außer dem ihren.“ Frank Milautzcki, Fixpoetry

Ilse Kilic / Fritz Widhalm: Wie wir sind, was wir wurden. Des Verwicklungsromans fünfter Teil.

ISBN 978-3-901015-35-9. € 12,-

Jana und Naz über Ilse und Fritz und umgekehrt, in Geschichte und Gegenwart, vom Ende der 1970er-Jahre, der Hoch-Zeit des Punk, bis heute und zurück.

„Nicht zuletzt einer Wiederentdeckung des Erzählens haben sich Ilse Kilic und Fritz Widhalm in ihrem gemeinsamen (Haupt?-)Werk verschrieben, sich auf die Suche nach les- und schreibbaren neuen Wegen begeben. Und sie zeigen beispielhaft, dass experimentelle Texte weder elitär noch schwierig sein müssen.“ Sabine Dengscherz, Literaturhaus Wien

2006

Gemeinschaftscover Grenzüberschneidungen, Konzept: Günter Vallaster, Ausführung: Carsten Brüning

Günter Vallaster (Hg.): Grenzüberschneidungen. Peresečenija granic. Poesie Visuell Interkulturell.

(= raum für notizen 1). ISBN 978-3-901015-31-1. € 18,-.

Mit einem Vorwort von Günter Vallaster und Juliana V. Kaminskaja und Übersetzungen von Juliana V. Kaminskaja und Valeri Scherstjanoi.

Eine Dmitrij Avaliani gewidmete Zusammenschau gegenwärtiger visueller Poesie mit vielen Originalbeiträgen aus zwei Kulturkreisen mit einer hohen visuellpoetischen Schaffensdichte. Beiträge von Alexandr Gornon, Angelika Kaufmann, Boris Konstriktor, Brigitta Falkner, Christian Futscher, Christian Steinbacher, Christine Huber, Dmitrij Avaliani, elffriede, Elisabeth Netzkowa, Erika Kronabitter, Eter de Panji, Fritz Lichtenauer, Fritz Widhalm, Gerald Kurdoğlu Nitsche, Gerhard Jaschke, Gerhard Rühm, Günter Vallaster, Heinz Gappmayr, Ilse Kilic, Ingo Springenschmid, Josef Bauer, Jörg Piringer, Lenore Linza, Liesl Ujvary, Lisa Spalt, Nikolaus Scheibner, Valeri Scherstjanoi und Werner Herbst.

„Grenzüberschneidungen” ist ein spannender Beitrag zum Verhältnis von Literatur und bildender Kunst, da das Buch durch die vielfältigen Spielformen zwischen Wort- und Bildkunst die Unterschiede der Medien als auch ihre Verwandtschaft hervortreten lässt. Somit werden die ältesten Gegensätze alphabetischer Kultur zwischen Zeigen und Nennen, Abbilden und Sagen, Imaginieren und Auslegen in sinnlicher Form zur Diskussion gestellt.“ Johanna Schwanberg, Literaturhaus Wien

„Pastos, spielerisch, präzise, abgezirkelt, zart, kindlich, entspannt sind die visuellen, die poetischen Gesten in diesem schön und achtsam zusammengestellten Buch. (…) Eine empfehlenswerte Lektüre für all jene, die sich mit dem Facettenreichtum visueller Poesie auseinandersetzen möchten. Vor allem aber auch für jene, die sich damit seit Jahren befassen, denn der Band ist äußerst schön gestaltet. Ein Genuss!“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

Dazu:

Supplemente.

2008. (= raum für notizen 2). ISBN 978-3-901015-39-7. € 4,-

Mit Beiträgen von elffriede, Elisabeth Netzkowa (Der Weg), Ida Thonsgaard / Valeri Scherstjanoi (7++), Ilse Kilic (Das Füttern), Ingo Springenschmid, Lisa Spalt, Valeri Scherstjanoi (Aus dem scribentischen Tagebuch, 23.10.2005) und Werner Herbst (Das Knoblauchhuhn).

Walter Pucher / Martin Burkhardt: harzblut stark riechend. lyrische portraits.

ISBN 978-3-901015-34-2. € 12,-

Walter Pucher zeichnet lyrische Porträts mit den Namen antik-mythologischer oder historischer Figuren wie des römischen Windgottes Boreas oder des Königs von Kreta Idomeneo, die in der Gestaltung auf größtmögliche Verdichtung abzielen und die Sprache als Material aufgreifen: mit Wort-Brüchen und plingenden Silbentropfen. Durch diese Gedichte unternimmt Martin Burkhardt bildnerische Forschungsreisen.

„Spannend an diesem Lyrikband ist – um erst einmal bei der Sprache zu bleiben – die Zusammenschau aus sprachstrukturellen Verfahren und einer ziemlich deutlichen Metaphorik. (…) Schön die beigestellten Arbeiten von Martin Burkhardt; sie schaffen die Basis für ein dialogisches Prinzip in diesem Buch, eröffnen sich doch formale Spannungen im Zusammenwirken beider Kunstgattungen.“ Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine

Coverbild und -konzept von Fritz Widhalm

Fritz Widhalm: pubertät mit mädchen. visionen und versionen.

ISBN 978-3-901015-33-5. € 12,-

Drei Kilometer Wiese treten als Biotop für Begegnungen, Begierden, Beziehungen und Bewusstseinszustände auf. „die wiesenregel. die wiese erblüht durch die empfindsamen, liebenswürdigen, weil sie hineingetrampelt werden“.

„Das Buch bietet Erotik, Erotik, Erotik, gewissermaßen umfassend, explizit und divers. Trotzdem wird das Buch nie pornographisch. Die Figuren behalten ihre Individualität und vermehren im Zulassen ihrer Triebe ihre Würde, auch die Großmutter. Erregend.“ Doris Mitterbacher (Mieze Medusa), the gap

„rezension, rezension, rezension. drei kilometer rezension. also gewissermaßen umfassend. Ich muss gestehen: Ich habe mich verliebt. Habe mich in dieses kleine rosa Büchlein von Fritz Widhalm verliebt. Warum, fragen Sie? Es ist perfekt. Es ist absurd. Es ist kurzweilig. Es ist erheiternd. Es ist anregend. Es ist verstörend. Es ist gewissermaßen umfassend.“ Florian Purkarthofer, &Radieschen

2005

Ilse Kilic / Fritz Widhalm: Zwischen Zwang und Zwischenfall. Des Verwicklungsromans vierter Teil.

Mit 6 WortBildKompositionen von Günther Kaip.

ISBN 978-3-901015-28-1. € 12,-

Jana und Naz und die Fragen nach der Möglichkeit von „eigener“ Geschichte und deren Erzählbarkeit und nach der Nichtlinearität des menschlichen Erlebens.

„Eigenes Erleben, die so genannte Wirklichkeit ent- und verwickeln sich mit der Imagination und umgekehrt.“ Wolfgang Müller, taz

„Oder vier: Gesetz der Reflektion als die zweier, welche viere werden. Nicht nur, dass solches Buch an einen Baum gemahnt, mit Ästen, die nach oben und unten wachsen und seitlich als Sackgässchen und als sich windender Stamm immer brav gegen die Sonne; auch die formal umgesetzte Identitäts-Relativierung erinnert an Deleuzes/Guattaris Rhizom: “Ich bin wir” gilt für den Erzähler bzw. die Erzählerin. Eine Erzählperspektive wird von zwei Personen geschrieben. Zwecklos zu grübeln, wer was geschrieben hat, Ilse oder Fritz.“ Marietta Böning, carpe librum

Markus Köhle: Brahmskoller. Mit Textvorhängen.

ISBN 978-3-901015-29-8. € 9,-

Ein prosaischer Sprechakt in dreizehn Aufzügen über ein Paar in der neoliberalen Gesellschaft, dazwischen geht die Sprache in lyrisch-rhythmischen Textvorhängen auf.

„Wer sich auf den Brahmskoller einlässt, wird garantiert eines erleben: lustvolle Verstrickungen im Labyrinth der Sprache.“ Carolina Schutti, Literaturhaus am Inn

2004

Coverbild und -konzept von Jörg Zemmler

Jørg Zemmler: leihworte. gedichtiges und un-.

ISBN 978-3-901015-26-7. € 11,-

Eine multimediale Sprach-Klang-Bild-Expedition, mit Gedichtigem und Fußnotenprosa im Gepäck Paradoxien auf der Spur. Multimedialität entsteht entsteht aus electronic meets lyric, Prosa meets Bild und Sprache meets Text. Fragen Sie Schwitters K. und Cage J., weshalb.

„Die graphische Gestaltung des Bändchen differiert stark von gewohntem Buchdruck und zeigt die Sorgfalt, mit der die edition ch die Werke ihrer AutorInnen behandelt.“ Sylvia Riedmann, 20er. Die Tiroler Straßenzeitung

„Die handgeschriebenen „leihworte“ flitzen skurril dahin wie die Bleistiftprosa eines Robert Walser und die einzelnen Wortgruppierungen sind durchaus ermunternd. „Die Männer. Die Frauen, oh sie kämpfen die Männer, immer und überall. Sie kämpfen sich durchs Leben. Alles ist schwer für sie und die anderen sind immer besser und selbst besser sind sie nie.“ (6) – Das ist Lesebalsam auf die sonst so von wirren Geschichten geschundenen Leseaugen.“ Helmuth Schönauer, Tageszeitung 10/18.1.2005

Jørg Zemmler: leihtöne. be- und ver-tontes. CD.

ISBN 978-3-901015-27-4. € 9,-

Klangteppich zum und vom Buch und auch nicht.

„Die Texte auf Leihtöne erfreuen alle mit einer überraschenden Pointe am Schluss. Das heißt, am Ende geht der Wörterteig immer zu einem wohlfeinen Gugelhupf auf.“ Markus Köhle, Literaturhaus am Inn

Peter Enzinger: mechanismen und defekte / Georg Bernsteiner: gezeichnetes gebeichtetes geklautes.

ISBN 978-3-901015-25-0. € 11,-

Gedichte aus Wörtern, die sich buchstäblich ähneln und die Defekte des Sprachwerkels freilegen. Die Zeichnungen ziehen sich als loser Road Movie durch das Buch.

„Beide Künstler sind hingebungsvolle Vertreter ihrer Sparte, die ihr Handwerk gelernt haben und jetzt ausprobieren, was die Axt anrichtet, wenn sie kurz daneben schlägt.“ Helmuth Schönauer, Tiroler Gegenwartsliteratur