galerie wechselstrom, grundsteing.44, a-1160 wien
kurzreferate und kolloquium mit hermann hendrich,
herbert j. wimmer, günter vallaster und christian katt
„tropen als “sprachliche anordnungen, wendungen, die von der gewöhnlichen wirkung der sprache abweichen”, stehen im mittelpunkt der erörterungen. gezeigt werden arbeiten von mitgliedern der GAV (grazer autorinnen autorenversammlung) sowie künstlerische standpunkte aus dem umfeld:
originale und druckgraphik: also sämtlich werke der visuellen, konkreten oder konzeptuellen poesie. in den vorhergehenden präsentationen wurden bereits zahlreiche beispiele aus den 70er jahren des vorigen jahrhunderts bis in die jüngste gegenwart gezeigt. auch kommt diesmal das interaktiv transmediale zusammenwirken, was akustik, performance, etc. betrifft, zur sprache und darstellung. im mittelpunkt stehen – nach wie vor – “die kunst des handelns” wie sie paul valery beschrieb, und die aufmerksamkeit auf das “was zwischen den zeilen steht” und “deshalb bei der elektronischen datenspeicherung verlorengeht” (christina von braun) und das augenmerk auf aussergewöhnliche standpunkte gestern und heute.” Christian Katt
finissage, kolloquium am 4.12.11, 19h mit
wechselstrom, jörg piringer, ck, u.a.
organisation, kurator, moderation: christian katt
Eine Veranstaltung der GAV – Grazer Autorinnen Autorenversammlung
Flyer galerie wechselstrom, Grafik: Partiturausschnitt von Andrea Graf
Leseprogramm (Beginn 20 Uhr):
12.12.: Lesungen von Fritz Widhalm, Nikolaus Scheibner, Ilse Kilic, Gerhard Jaschke
13.12.: Lesungen von Günter Vallaster, Christian Katt, Wolfgang Bleier, Musik: Babl Raketa & Andreas Leikauf
14.12.: Lesungen von Autorinnen und Autoren des zentrum exil
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung
Büchertisch der edition ch bei der xxxxxxxxsmall 2011. Foto: Günter Vallaster
Ausstellung im Projektraum Lage3zu20
vom 21. Oktober bis 06. November 2011
in Lage Egal, Danziger Str. 145, 10407 Berlin
Seit fast 500 Jahren wirft die Schwarze Sonne in Dürers Kupferstich und Allegorie Melencolia I ihre Strahlen durch die Zeit und ihre Schatten auf die Dinge auch der Kunst. Wie stellt sich Melancholie heute dar? Schwermut, Trauer, Verlust, Tod, schwarze Versenkung – aber auch Erinnerung, leichter Mut, Verwandlung, Erneuerung, Besinnlichkeit, überraschende Auslotungen des Schwarzen in seinen Schattierungen: Die Ausstellung Melencholia und Melanchronia im Projektraum Lage3zu20 zeigt acht Positionen und 16 Blickwinkel zeitgenössischer Kunst.
Die Einladung zur Mitwirkung an der Ausstellung erfolgte durch Pierre Granoux und Robert Krokowski im Kontext ihrer Arbeiten Melencolia Oder und Melanchronia.
Es stellen aus ihre Arbeiten in Lage Egal mit Resonanzen zu diesen in Lage3zu20:
Jofroi Amaral, 4 Squares, Black lacquered wood, 2009
Christine Berndt, Poesie, Videoinstallation, 2011
Charlotte Buff, Asche-Bild und Projektion, 2011
Pierre Granoux, Melencolia Oder, Verschiedene Glas- und Metallobjekte auf einem Holzregal, 2002–2011
Katharina Kritzler, Ohne Titel (Kühtai II), Fotografie, 2005/2011
Robert Krokowski, Melanchronia, Kofferwortinstallation, 2005-2011
Ricarda Mieth, it’s swings and roundabouts, kinetic soundinstallation, bowls and turntable, 2011
Marlen Wagner, colour the death, Fotografie, 2011
– und Texte, Künstlerbücher, Publikationen und Auflagenkunst aus dem Kontext dieser Arbeiten.
Eröffnung: Freitag, 21. Oktober 2011, 19–24 Uhr
Ausstellung: 22. Oktober bis 6. November 2011;
Öffnungszeiten: Mi–Fr 14–18 Uhr u.n.V.
Tel. 030 34660831 Email egal@lage3zu320.de
Eine Ausstellung von Lage3zu20 in Zusammenarbeit mit dem Fraktalwerk-Verlag, Berlin.
Robert Becker und Falk Engelmann vom Fraktalwerk-Verlag und Ulf Heuner vom Parodos-Verlag (v.l.n.r.), im Hintergrund: Paragramme. Ein Sammelband
Ilse Kilic und Fritz Widhalm lesen und zeigen neueste Arbeiten
Widhalm: Ein Buch (Das fröhliche Wohnzimmer, 2011)
Kilic: Buch über viel (Ritter Verlag, 2011)
Kilic und Widhalm: Alles, was lange währt, ist leise (edition ch, 2011)
Einleitung und Moderation: Günter Vallaster
Mittwoch, 16. November 2011, 19 Uhr
Literarisches Quartier – Alte Schmiede, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Join other poets around the USA and across the planet, on September 24th, in a demonstration/celebration of poetry to promote serious social, environmental, and political change.
http://www.bigbridge.org/100thousandpoetsforchange/
Lesung mit Helga Pregesbauer und Günter Vallaster. Mitlesende willkommen.
Wir freuen uns sehr auf Eure Teilnahme als Lesende und Zuhörende!
Samstag, 24.9.2011, 16.00 Uhr
Neulerchenfelderstr. 6-8, 1160 Wien, 2. Stock letzte Tür
Danach Chillout (bei Schönwetter im Freien)
2nd One Day Independent Small Publishers Fair Vienna
« Inexpensively produced and sold, self-published, small circulation, passionate! »
Curated by Rita Vitorelli and Cathérine Hug
Saturday, September 17, from 1 until 11 PM
Large Foyer, KUNSTHALLE wien in the MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien
http://www.kunsthallewien.at/cgi-bin/event/event.pl?id=4442&lang=de
Lesung: Manuela Kurt, Franziska Schmalzl www.franziskaschmalzl.at
Musikalische Begleitung: Hans Seidel (Violine)
Mittwoch, 14.9.2011, 19.30 Uhr
Genussbuchhandlung tiempo nuevo, Taborstraße 17A, 1020 Wien
Hans Seidel, Manuela Kurt, Franziska Schmalzl (v.l.n.r.)
Fotos von der Präsentation: Günter Vallaster
Donnerstag 9. Juni, 20 Uhr 30
Café Club International, Payergasse 14, 1160 Wien
Ilse Kilic und Fritz Widhalm präsentieren im Rahmen der von Manfred Judmaier organisierten Veranstaltungsreihe buch im beisl den siebenten Teil des Verwicklungsromans, der 2011 in der edition ch erschienen ist.
Was passiert im neuen Band: Alles mögliche, genau genommen dies: Jana und Naz lernen sich kennen, Jana und Naz haben verschiedene mögliche und unmögliche (Neben)Jobs, der Schriftsteller Otto Grabner ermöglicht der Jana Ein- und Ausblick in die Welt der Literatur, die Demokratische Psychiatrie gewinnt die Jana als Mitglied, die Literaturzeitschrift Pflasterstein erblickt das Licht der Welt, der Naz zitiert Cioran: “ich bin ein sklave meiner nerven, aber ich kann das verschleiern, und das tue ich auch, schrieb cioran”. Der Naz bewohnt die Wiener Arena und arbeitet gemeinsam mit der Jana beim “kukuruzentfahnen” in Straßhof. Und. Und. Und.
Fotos von der Präsentation im C.I.: Günter Vallaster